Wie du nicht mehr nützlicher Strategien loslassen kannst

Loslassen

Kennst du den Unterschied zwischen einem Bedürfnis und einer Strategie?

Nun, wir wählen unterschiedliche Strategien, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Die meisten Grundbedürfnisse sind sehr ähnlich und wenn wir auf dieser Ebene kommunizieren, dann können wir und sehr oft miteinander verbinden und Empathie empfinden. Also wenn wir darüber reden, dass wir gerade Ruhe und Erholung benötigen, finden wir Verständnis. Unsere Strategien, diese Ruhe zu bekommen, sind aber nicht immer für alle nachvollziehbar. Beispielsweise dann, wenn ich andere zurechtweise, dass sie leise sein sollen oder ähnliches.

Doch oft genug reden wir nicht über unsere Bedürfnisse, sondern bleiben auf der Strategie-Ebene. Wenn du eine Strategie gewählt hast, die dein Bedürfnis am besten erfüllt, dann hältst du meist an dieser Strategie fest. Du leidest, wenn durch diese Strategie eben gerade dein Bedürfnis nicht erfüllt wird. Meistens verteidigst deine Strategie. Dann kämpfst du gegen diejenigen, die beispielsweise gerade dein Ruhebedürfnis torpedieren und laut sein wollen.

Wie kannst du nun diese Kämpfe reduzieren?

Es ist es wichtig zu lernen, dass es immer unterschiedliche Strategien gibt, um dein Bedürfnis zu erfüllen. Aus diesem Grund lohnt es sich manchmal sehr, deine alten Strategien los zu lassen. Und es lohnt sich auch, auf die Suche nach den ursprünglichen Bedürfnissen zu gehen. Denn diese sind es wert, angesehen zu werden.

 

So musste auch ich dies tun. Ich hatte zum Jahreswechsel noch große Pläne, was ich im Bereich Selbstcoaching Tools aufbauen wollte. Damit wollte ich mir natürlich verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Doch im Laufe des Jahres musste ich erkennen, dass ein sehr wichtiges Bedürfnis (noch) nicht mit dieser Strategie zu erfüllen ist: finanzielle Sicherheit – und damit eine stabile Sicherung der Grundbedürfnisse meiner Familie. Da mir auch Autonomie als Bedürfnis wichtig ist, musste ich mich nach anderen Strategien umsehen, die gleich gut oder momentan eben besser diese Bedürfnisse erfüllen. Denn meine Grundbedürfnisse wurden zwar erfüllt, aber eben um den Preis der Autonomie.

Und auch wenn es mir zunächst schwer fiel, meine Strategie los zu lassen, merke ich jetzt, wie gut es mir tut. Denn es hat mich eine Aufgabe gefunden, die wirklich perfekt passt. Sie erfüllt ebenso gut oder sogar noch besser auch weitere Bedürfnisse.

So schwer mir das Loslassen auch fiel, es war notwendig, um überhaupt in eine andere Richtung blicken zu können.

Was hat mir beim Loslassen geholfen?

 

  • Ich habe mich immer wieder mit meinen ursprünglichen Bedürfnissen verbunden
  • Meine Zielformulierung war nicht am äußeren Erfolg ausgerichtet, sondern auf innere Empfindungen
  • Wenn ich von dieser Art abgewichen bin, habe ich es gemerkt und habe entsprechend reagiert

Doch das Loslassen dieser Strategie hat auch seinen Preis. Da ich gerne von dir als meinen Leser als verlässlicher Partner gesehen werden möchte, muss ich dir jetzt davon berichten. Und möglicherweise Erwartungen enttäuschen. Verlässlichkeit bedeutet auch, dass ich zu solchen Veränderungen stehe und sie als Teil der natürlichen Entwicklung entsprechend kommuniziere.

Was heißt das nun bezüglich der Entwicklung weiterer Produkte zum Selbstcoaching?

Es bedeutet nur, dass es langsamer gehen wird. Denn ich werde weitermachen, aber eben mit weniger Zeit. Wie ich das genau organisiere, werde ich in den nächsten Wochen sehen. Das bedeutet für mich lebendige Entwicklung. Diese lässt sich nicht genau vorausplanen. Was nicht bedeutet, dass ich auf solche Pläne verzichte. Sondern nur, dass es Flexibilität erfordert, um mit den Anforderungen des Lebens zu schwingen. Da gibt es mal Richtungsänderungen, Verlangsamungen oder auch Wege, die in einer Sackgasse enden. Genauso wie sich manchmal neue Wege eröffnen, während man geht.

So ist es auch in diesem Fall. Denn nach einer Zeit der inneren Einkehr habe ich mich auf die Suche nach passenden Produkten anderer toller Coaches gemacht. Und ich bin fündig geworden. Zum einen habe ich die Selbstcoaching Kurse von Angelika King entdeckt. Bei ihr habe ich viele Techniken wiedergefunden, die auch ich verwende. Dies ist zum Beispiel die Time-Line Arbeit, die sie noch weiter entwickelt hat. Damit lassen sich wunderbar Glaubenssätze verändern. Wenn dich das interessiert, dann schau doch einmal bei ihr vorbei. Im Laufe der Zeit werde ich auch einzelne Kurse noch genauer vorstellen
>>> Hier findest du die Online Selbstcoaching Kurse von Angelika King <<<

Als weiteren sehr guten Coach habe ich durch seine Bücher und einige Vorträge bereits Veit Lindau kennen gelernt. Vielleicht kennst du ihn auch bereits. Eines seiner Bücher „Heirate dich selbst“ habe ich sehr gerne gelesen und lese auch immer wieder nochmal darin. Denn es passt zu einem Thema von mir – der Selbstliebe – Veit nennt diese in seinem Buch „radikale Selbstliebe“.

>>> Hier findest du alle Online Seminare von Veit Lindau <<< 

 

Was kannst du für dich daraus mitnehmen?

  • Kennst du deine Bedürfnisse?
  • Kannst du immer wieder einmal überprüfen, ob deine Strategien noch passen?
  • Und wenn sie nicht mehr passen, kannst du andere wählen?
  • Verbinde dich doch einmal gefühlsmäßig mit deinem Bedürfnis
  • Dann fühle, wie es sich anfühlt, wenn es voll erfüllt ist
  • Verändert sich dann die Suche nach einer geeigneten Strategie?

 

Wenn du mehr über dieses Konzept wissen willst, kann ich dir die Bücher von M. Rosenberg empfehlen. Denn das Konzept der gewaltfreien Kommunikation beinhaltet genau diese Trennung von Bedürfnissen und Strategien.

 


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