Dein Ziel erreichen durch sanfte Kurskorrektur

3 Tipps, um dein Ziel zu erreichen

Kennst du das?

Du nimmst dir etwas vor, bist voller Energie und willst unbedingt dieses Ziel erreichen. Das hält meist auch eine ganze Zeit lang an. Doch dann merkst du ganz schleichend und langsam, dass dir zwischen drin die Luft ausgeht. Du verlierst einfach die Energie und das Ziel gerät aus dem Fokus. Du lässt dich oft einfach von so vielen Dingen ablenken. Auf einmal bist du doch länger mit Facebook beschäftigt, anstatt die Schritte zu gehen, die du dir vorgenommen hast. Am Abend „vergisst“ du dann noch einmal Rückschau auf den Tag zu machen, denn dein Unterbewusstsein weiß es eh: Du hast dein Ziel heute wieder nicht erreicht. Möglicherweise beginnst du schon dich selbst fertig zu machen. Doch das hilft ja auch nicht. Je länger du dich in diesem Zustand befindest, desto demotivierender wird das.

Bist du dann auch manchmal geneigt, dein Ziel aufzugeben?

 

Ich selbst kenne diese Zustände sehr genau. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich viel zu lange auf Facebook all die Postings durchscrolle, auch wenn sie mich eigentlich nicht so sehr interessieren. Ich kenne das Gefühl am Ende des Tages, wenn ich die selbst gestellten Aufgaben nicht erledigt habe. Oft schaue ich tagelang nicht hin und lasse so dieses leise Gefühl von Frustration aufkommen. Doch sobald ich innehalte und mir sehr bewusst mache, was gerade bei mir passiert, wendet sich das Blatt. Ich gehe auf die Suche nach dem Tool, das mir nun am besten helfen kann.

Heute möchte ich Dir ein paar Tipps und Techniken weitergeben, die dich wieder sanft auf den richtigen Kurs zur Zielerreichung bringen.

 

 So kommst Du sanft wieder auf Kurs und kannst dein Ziel doch noch erreichen

 1. Bemerke deinen inneren Kampf

In uns sind meist mindestens zwei Anteile vorhanden. Der eine treibt uns an und der andere bremst uns aus. Ich nenne diese Anteile gerne „den Antreiber“ und „den Bremser„. Je nachdem, welcher Anteil gerade stärker ist, handeln wir in Richtung unseres Ziels oder eben nicht. Doch genau dieser innere Kampf ist es, der uns so erschöpft. Irgendwann geben wir auf, weil es zu anstrengend wird immer gegen die bremsenden Kräfte anzukämpfen. Vielleicht bekommen wir dabei noch „unterstützende“ Symptome von unserem Körper. Also wir bekommen beispielsweise Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen, so dass wir unser Ziel nicht mehr weiter verfolgen können. Das alles ist Ausdruck dieses inneren Kampfes. Wenn einem das einmal bewusst wird, ist dies ein erster Schritt.

Doch wie geht man sinnvoll mit diesen Kräften um?

 

2. Betrachte den Widerstand als Unterstützung

Dein Widerstand gegen das Ziel bremst dich aus.

Wie fühlt sich das an?

Also ich gebe gerne zu, dass mein Antreiber darauf ziemlich aggressiv reagiert. Doch er weiß leider auch, dass er nur begrenzt Einfluss besitzt. Denn mit Macht und mit gegenseitigen Vorwürfen ist nicht wirklich etwas zu erreichen.

Was hilft also hier?

Sehe die gute Absicht deiner beiden Anteile. Du kannst sie gerne einmal selbst reden lassen und nach ihrer Absicht fragen. Dabei kommt meist heraus, dass sie beide etwas Gutes für deine Person wollen. Der „Antreiber“ möchte das Ziel erreichen und die Veränderung, der „Bremser“ möchte Dich vor Überforderung schützen und auch sonst das Gewohnte behalten. Das kann bei Dir selbstverständlich etwas anders sein. Aber so ähnliche Absichten finden sich bei den meisten Menschen.

Also gilt es hier eine Balance herzustellen. Und die gelingt besser, wenn beide Anteile sich gewürdigt und wertvoll fühlen. Das braucht möglicherweise einige Zeit, aber es lohnt sich wirklich.

 

3. Hole dich sanft wieder in die Zielerreichung

Du hast nun also die energiefressenden inneren Anteile identifiziert und ihnen gebührend Beachtung geschenkt. Doch sie sollen jetzt möglichst ihre bisherige Strategie aufgeben (also gegeneinander zu kämpfen). Ganz wichtig ist dabei, dass du dich wieder an dein ursprüngliches Ziel erinnerst.

Was genau wolltest Du erreichen?

Wie fühlte sich das an?

Begeben dich noch einmal gedanklich in diesen Zielzustand, und fühle die Begeisterung. Wenn Du ein gut formuliertes Ziel hast, dann ist es leicht und geht sehr schnell. Achte im Alltag darauf, wann Du sich davon entferst und wann Du dich ihm annäherst. Wie kannst du deinen Bremser davon überzeugen, dass er bei dem Ziel mitmacht?

Welche Aspekte hast du bei deinem Ziel möglicherweise übersehen?

 

Also gib nicht auf, wenn du merkst, dass du vom Weg abgekommen bist. Richte dich einfach wieder neu aus. Das kannst Du jeden Tag aufs Neue tun. Übe dich immer wieder darin, deine unterschiedlichen Anteile wert zuschätzen. Sie wollen immer dein Bestes. Nur ihre Strategien sind oft veraltet und wirkungslos. Doch solange sie keine besseren kennen, werden sie so weitermachen.

Lerne also neue Strategien.

 


Du willst mehr Tools kennen lernen, die dich darin unterstützen dein Ziel zu erreichen?

 


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2 Kommentare zu „Dein Ziel erreichen durch sanfte Kurskorrektur“

  1. Sabine Claudia Dreßler

    Danke für den tollen Artikel, Silke. Habe gerade einen ziemlich krassen Wechsel nach Andalusien vollzogen und hänge – Dank nicht eingehaltener Absprachen – mehr oder weniger im Nirgendwo. Ziel Andalusien erreicht, aber alles andere nicht so, wie ursprünglich geplant. Da ist Nachjustieren und Umdenken angesagt, ganz klar. Werde auf jeden Fall wieder erneut visualisieren und Möglichkeiten ausloten.

    1. Liebe Sabine,

      ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben.
      Ja, immer wieder ins Gefühl gehen und visualisieren hilft.
      Und du kennst ja die Kriterien für deine Ziele. Wenn du
      sie richtig anwendest, kannst du auch dann wenn die äußeren
      Umstände sich anders verhalten, einen Erfolg für dich verbuchen.
      Und dass du jetzt in Andalusien bist, ist sicher ein Erfolg.
      Möglicherweise ergibt sich noch eine viel bessere Version deines Lebens dort, als du es dir vorgeplant hast.
      Je offener du dann gegenüber neuen Möglichkeiten bist, desto besser.

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