10 Gründe, warum es wichtig ist, den Status quo zu kennen

Was genau meine ich mit Status quo?

Der Status quo ist dein derzeitiger Zustand. Wo stehst du gerade? Ist dir das wirklich bewusst? Oft merken wir erst, wenn etwas sehr unangenehm wird, dass es gerade nicht so richtig gut läuft. Einiges geht im alltäglichen Tun unter und gerät in Vergessenheit. Und weil es teilweise durchaus schmerzhaft sein kann, schauen wir nicht so genau hin.

Im übrigen kann es auch passieren, dass du gar nicht richtig wahrnimmst, wie gut es dir gerade geht.

Status quo Auswirkungen

  1. Du bemerkst möglicherweise nicht, wo etwas nicht gut funktioniert und kannst somit daran auch nichts ändern.
  2. Damit hast du viel Zeit verschwendet, bis du deine Ziele erreichst.
  3. Möglicherweise erreichst du dein Ziel auch gar nicht, weil du zu lange in eine völlig falsche Richtung gegangen bist.
  4. Du lebst in der Illusion, dass alles in Ordnung ist.
  5. Irgendwann holt dich dann die Realität ein. 
  6. Der emotionale Schmerz wird größer, je weiter du dich von deinem Ziel entfernt hast.
  7. Es kann auch passieren, dass dir deine Ziele aus dem Fokus geraten und du sie deshalb nicht erreichst.
  8. Du wirst unglücklich, weil du spürst, dass du deine Ziele nicht erreichst. Dennoch kommst du nicht ins Handeln, weil du nicht weißt wo du wirklich stehst.
  9. Deine erreichten Schritte kannst du möglicherweise auch nicht wahrnehmen und darunter leidet dein Selbstbewusstsein.
  10. Du gefährdest dein emotionales Gleichgewicht.

Status quo: Weißt du wo du stehst?

  • Also wie steht es beispielsweise gerade in deiner Beziehung?
  • Wie sieht es derzeit bei dir in deinem Job aus?
  • Wie geht es in deinem Business voran, wenn du selbstständig bist?
  • Und wie ist dein tatsächlicher Umgang mit deinen Kindern?
  • Auch spannend ist die Frage, wie es derzeit um deine Lebensweise steht?
  • Oder du schaust dir deine Finanzen einmal genauer an.

Welcher Bereich ist dir gerade wichtig?

Kennst du für diesen Bereich wirklich deinen Ist-Zustand?


Meist nutze ich den Jahreswechsel für einen solchen Rückblick, um dann gut ins neue Jahr zu starten. Doch es ist durchaus eine gute Idee, immer mal wieder sich die Zeit zu nehmen, genau hin zu schauen. Denn sonst kann es dir passieren, dass du erst viel zu spät bemerkst, dass du eigentlich in eine falsche Richtung gehst. Oder dass etwas doch nicht so richtig gut funktioniert, du es aber immer noch tust.

Möglicherweise bist du aber auch ein Mensch, der immer gerne im Negativen verharrt.

Dann kann es dir sehr gut tun, wenn du einmal schaust, was momentan schon richtig gut funktioniert.

Wenn du dir deinen Status quo anschaust, solltest du dir auch deine Vision noch einmal vornehmen und schauen:

  • Passt sie noch?
  • Bringt sie mir immer noch täglich die Motivation für mein Tun?
  • Was davon brauche ich jetzt möglicherweise nicht mehr?
  • Wo ist mir mein Warum im Alltag verloren gegangen?
  • Was habe ich schon verwirklicht?

Du hast noch keine Vision?

Vision entwickeln


Dann lohnt sich auch ein Blick auf deine aktuellen Ziele.

Möglicherweise wäre es jetzt an der Zeit, dass du deine Ziele an den tatsächlichen Zustand, in dem du dich derzeit befindest, anpasst.


Und dort wo du merkst, dass du gerade nicht auf dem richtigen Weg bist, kannst du deinen Kurs korrigieren.

Ziel erreichen Kurskorrektur


Ja, mir ist klar, sich wirklich über den Status quo bewusst zu werden, bedeutet Arbeit.

Dazu braucht es Ruhe und Zeit.

Vielleicht hast du ja einmal Lust, für dich selbst genau hin zu sehen.

 

Nimm dir den Bereich vor, der dir gerade wichtig ist und stelle dir folgende Fragen:

  • Wie zufrieden bist du mit dem derzeitigen Zustand?
  • Wo bist du vom Weg abgekommen?
  • Was läuft so richtig gut?
  • Wenn ja, hast du diese Tatsache ausreichend gewürdigt und gefeiert?
  • Was funktioniert nicht, aber du machst es immer noch?
  • Was wolltest du früher einmal erreichen?
  • Hast du erreicht, was du wolltest?
  • Wenn nein, ist dir bewusst, warum du es nicht erreicht hast?
  • Wenn ja, hast du diese Tatsache ausreichend gewürdigt und gefeiert?
  • Wo machst du etwas nur, weil es andere tun?

Ach ja, es kann sein, dass du durch diese Fragen auch auf ein paar unangenehme Wahrheiten stößt. Dass dir bewusst wird, was momentan so gar nicht gut läuft. Wovor du vielleicht schon lange die Augen verschlossen hast und nicht wirklich hinsehen magst.


Sei so ehrlich wir möglich mit dir!


Denn solange du nicht wirklich hinschaust, kannst du auch nichts verändern. Doch ich kann dir versprechen, dass dich die meisten Dinge einholen werden. Das was heute nicht so wirklich gut läuft, kann in der nächsten Zukunft dann so richtig zum Problem werden. Doch dann ist es eben auch schon höchste Eisenbahn und du bist so richtig unter Druck, zwingend etwas ändern zu müssen.


Wäre es nicht viel besser, wenn du rechtzeitig deinen Kurs änderst?


Das kannst du auch tun, indem du lernst, dich selbst zu coachen. In der Selbstcoaching Akademie findest du viele Anleitungen, wie du eigene Ziele setzen und auch erfolgreich umsetzen kannst.

 


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2 Gedanken zu „10 Gründe, warum es wichtig ist, den Status quo zu kennen

    • Silke Brackert Autor des BeitragsAntworten

      Liebe Stefanie,

      das freut mich. Ich fand es auch sehr spannend, einmal zwischendrin Bilanz zu ziehen. Das tat mir auch sehr gut und hat bei mir so einiges angestoßen.

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