So steigerst du deine Selbstmotivation

Selbstmotivation

Wie gut kannst du dich selbst motivieren?

Diese Fähigkeit ist in der Selbstständigkeit am meisten gefragt, jedoch denke ich, dass jeder Mensch sich darüber Gedanken machen sollte, wie er sich selbst motivieren kann. Denn erwiesenermaßen lebt man glücklicher und zufriedener, wenn man das Leben als selbstbestimmt und nicht so sehr fremdbestimmt empfindet. Insofern sind diese Tipps für alle geeignet, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und auf ihre Weise gestalten wollen.

Da ich selbst nun seit mehreren Jahren als Einzelunternehmerin selbstständig bin, kenne ich die Schwierigkeiten, sich jeden Tag selbst zu motivieren, sehr gut.

Meine 3 wichtigsten Werkzeuge zur Selbstmotivation

1. Eine klare Vision

Eine eigene Vision von dem, was ich gerne gestalten möchte ist ein wunderbarer Leitstern, der immer wieder sehr viel Energie gibt, um die nächsten Schritte zu gehen. Mein liebstes Beispiel dazu ist das eines Steinmetzes. Wenn dieser das Bild der Kathedrale kennt und mit Freude daran mitwirken will, dann kann er die recht eintönige Arbeit des Steine Behauens jeden Tag immer mit diesem Bild im Kopf wesentlich leichter bewältigen.

Sich selbst also seine eigene Vision zu formulieren und diese dann auch im Alltag immer wieder präsent zu haben, ist ein sehr großer Motor, der dich dazu bringt, wesentlich motivierter bei der Sache zu sein. Vor allem, wenn du in dieses Bild von deiner „Kathedrale“ immer wieder auch all deine Gefühle mit einfließen lässt. So unterstützt dich dann auch dein Unterbewusstsein dabei, dich selbst zu motivieren.

Es geht also darum, dir selbst einen Sinn zu geben. Mit einer solchen Sinnhaftigkeit hinter deinem Tun kannst du dann auch die schwierigsten und langweiligsten Tätigkeiten erledigen.

„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.“

Friedrich Nietzsche

Sieh hierzu mein Video:

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2. Erreichbare eigene Ziele

Die Vision alleine ist schon sehr wirkungsvoll, doch dann braucht es immer wieder einzelne Schritte des Tuns, damit die Vision auch Wirklichkeit wird. Dazu ist es sehr wichtig, sein Ziel kraftvoll zu formulieren, so dass alle Sinne und insbesondere das Unterbewusstsein mit im Boot sind. Ein Ziel, das lediglich vom Verstand aus gesetzt wurde, wird oft nur mit großer Anstrengung erreicht. Stehen dir jedoch all deine Ressourcen und dein gesamtes Potential zur Verfügung, dann kann wirklich „die Post abgehen“.

Ein solches Ziel, das mit Herz und Verstand gesetzt wurde ist ein sehr wichtiges Tool zur Selbstmotivation.

Hier findest du alle Artikel zum Thema Ziele setzen.

Wie du dir solche Ziele setzt, kannst du lernen.

Klare Ziele, die du auch erreichen kannst, werden dich also ebenfalls stark darin unterstützen, dich selbst zu motivieren.

3. Blockaden auflösen

Das Leben stellt uns jenseits all unserer Planungen immer wieder vor besondere Herausforderungen. Oft genug geraten wir dann an die Grenzen unserer Komfortzone. Diese inneren Blockaden können sehr mächtig sein. Dann gilt es selbst daran zu wachsen und seine eigenen inneren Blockaden aufzulösen und zu transformieren. Das können Glaubenssätze über uns selbst sein, oder Dinge, die wir ablehnen. Diese Bereiche zu erforschen und dort das Potential zu heben, ist eine der besonderen Herausforderungen für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Hier hilft oft schon der Wechsel der Perspektive. Ob ich mich nur gegen das Thema wehre und es mit allen Mitteln weghaben möchte, oder ob ich dieses Thema als wunderbare Möglichkeit des inneren Wachstums ansehe, macht einen großen Unterschied.

Dazu gibt es dann noch eine Vielzahl an wirkungsvollen Werkzeugen, die dabei helfen können, diese Blockaden zu lösen.

Willst du diese Werkzeuge kennen lernen?

Dann unterstütze ich dich gerne dabei.

Wie ich mit dem Thema Selbstmotivation umgehe, möchte ich gerne anhand einiger Fragen aus einer Blogparade beantworten.

Was war deine Hauptmotivation dich selbständig zu machen?

Nach meinem Burn-Out suchte ich nach einer Möglichkeit, wie ich wieder in meine Energie kommen konnte. Ich wollte nicht krank sein und machte mich auf die Suche nach Alternativen und Möglichkeiten, als allein erziehende Mutter ausreichend Mittel für meine Familie aufzubringen und gleichzeitig dabei nicht krank zu werden. Auf der einen Seite wollte ich meiner Rolle als Mutter möglichst optimal ausfüllen und gleichzeitig etwas erschaffen für mich und für meine Familie. Während meiner Elternzeit hatte ich bereits die Erfahrung gemacht, dass ich gut zuhause arbeiten kann und ebenfalls gut mit Stress umgehen kann, wenn die Arbeit insgesamt mir Spaß macht. Da es in meiner alten Firma keine solche Stelle mehr gab, war die Idee der Selbstständigkeit für mich das Optimum.

Dazu kam dann die Suche nach dem, was ich für mich selbst wirklich tun wollte. So kam ich zum Coaching. Meine Ausbildung zum systemischen Coach war ebenfalls eine sehr intensive Wachstumszeit mit vielen wertvollen Erfahrungen für mich selbst. So kam dann noch ein weiterer Aspekt der Selbstständigkeit hinzu. Ich wollte meine eigenen Ideen umsetzen. Etwas aus mir selbst heraus gestalten. So entwickelte sich meine Vision, wie ich meine Leben gestalten wollte. Das beinhaltete nicht nur die Arbeit, sondern war ein Gesamtkonzept.

Aus dieser Vision heraus entwickeln sich ständig neue Ziele, neue Gestaltungen aus denen ich meine Motivation und Kraft bekomme. Sobald eine Idee so wichtig für mich ist, kann ich mich nicht mehr bremsen (und will es natürlich auch nicht). Dann arbeite ich genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Im Flow und mit tiefer Freude und Spaß. Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr gelernt, diesen Zustand zu erzeugen und ebenfalls festgestellt, dass das Ergebnis einer solchen Arbeit wesentlich mehr positive Resonanz erzeugte, als alles was ich noch mit einer Anstrengung hervorgebracht habe.

Wie wichtig ist eine hohe Motivation für Existenzgründer und Selbständige?

Insbesondere als Einzelunternehmer ist es enorm wichtig, sich selbst zu motivieren. Es gibt besonders am Anfang immer wieder Phasen, da läuft es schleppend, es kommen gerade wenig Kunden oder sonst etwas läuft schief. Da hilft es sehr, wenn man sich wieder mit seiner Vision verbindet und aus dieser Energie heraus die Themen und Herausforderungen löst.

Da ich selbst viel im Home-Office arbeite, weiß ich auch, wie wichtig eine starke Selbstmotivation ist. Denn ich kenne auch Zeiten, da werde ich abgelenkt von den ebenso wichtigen Dingen im Haushalt. Eben mal noch die Wäsche machen, oder hier noch putzen oder einfach so die Zeit vertun, das passiert schnell.

So habe ich mir eine gewisse Zeitstruktur angewöhnt in der ich mich hauptsächlich um mein Geschäft kümmere. Nur, wenn gerade meine Energie blockiert ist und eine Pause oder etwas anderes diese wieder in Fluss kommen lässt, dann kümmere ich mich auch mal um andere Dinge. Mir kommen die meisten Ideen morgens noch im Bett oder unter der Dusche. Mit dieser Energie kann ich dann bestens meine Vorstellungen realisieren.

Ist Geld eine gute Motivation?

Meiner Meinung nach darf Geld nicht die einzige Motivation für eine Selbstständigkeit sein. Denn alleine aus der Idee heraus, möglichst viel Geld zu verdienen, ergibt sich nicht so eine wundervolle Energie, aus der heraus die Arbeit wirklich Spaß und Freude macht. Und Zeiten mit wenig Aufträgen lassen sich dann nur sehr schwer überbrücken. Denn meine Erfahrung ist, dass es gerade als Solo-Unternehmer wichtig ist, sich mit seinen eigenen Existenzängsten auseinanderzusetzen. Wenn ich nur aus der Motivation Geld heraus arbeite, dann wird die Selbstständigkeit oft ein ähnliches Hamsterrad wie in einer Festanstellung. Denn ich „muss“ jeden Auftrag annehmen, wenn mein Ziel der Selbstständigkeit viel Geld verdienen lautet.

Doch sich mit dem Thema Geld auseinanderzusetzen ist ebenfalls sehr wichtig. Denn wenn man es zu sorglos hält und nur die Idee hat, angenehm zu leben und möglichst viel Freizeit zu haben, wird die Selbstständigkeit irgendwann möglicherweise scheitern. Denn ein dauerhaftes Minusgeschäft kann sich wohl auch keiner leisten.

Also gilt es hier wie in vielen Bereichen, eine gesunde Balance herzustellen.

Hast du auch mal Motivations-Probleme und wie gehst du damit um?

Ja, es gibt Tage an denen kommen wenig Ideen oder die Ablenkungen sind zu stark und verlockend. Da ich mich regelmäßig selbst  reflektiere, fällt mir das natürlich schnell auf. Je nach Situation suche ich mir dann ein Coaching Werkzeug, das gerade passt. Oft haben sich aus solchen Situationen dann auch Artikel ergeben, da ich mit meinen Selbstcoaching-Tools ja gerade solche Werkzeuge weitergeben möchte. So finde ich dann immer wieder einen Weg, der mich wieder einen Schritt näher an meine Vision und an meine jeweiligen Ziele bringt. Manchmal gilt es eine Blockade zu lösen oder einfach nur wieder zurück zu kommen auf den eigentlichen Weg.

Hat sich deine Motivation mit der Zeit geändert? Motiviert dich heute was anderes als zu Beginn?

Die Motivation als solche hat sich nicht geändert. Aber es haben sich meine Ziele und Aspekte geändert. Ich habe immer wieder je nach Situation ein wenig die Richtung verändert. Es gab viele unterschiedliche Aktivitäten mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg.

Daraus ist dann zum jetzigen Zeitpunkt die Plattform für meine Selbstcoaching-Tools entstanden, die in der Form zu Beginn meiner Selbstständigkeit so nicht angedacht war. Je mehr ich dann zu meinem eigentlichen Thema gekommen bin, dass mich wirklich bewegt und mein Herz zum singen bringt, desto leichter wurde es dann auch für mich, mich selbst zu motivieren.

Früher kannte ich öfter so Zustände in denen ich unbedingt vorankommen wollte und mir etwas vorgenommen habe, und dann habe ich gekämpft. Das wurde dann sehr anstrengend und dies habe ich auch körperlich gespürt. Und so richtig erfolgreich waren diese Anstrengungen meist auch nicht.

Heute erlebe ich immer öfter diesen Zustand, dass ich etwas unbedingt machen will. Dann fließt es auch und ich schreibe beispielsweise einen solchen Artikel mit Freude und schnell. Dazu habe ich mir selbst dann die für mich passenden Hilfsmittel erarbeitet, so dass der gesamte Prozess leicht und einfach fließen kann. Ich integriere dann auch mein inneres Kind, das dann z.B. viele kreative Ideen mit einfließen lässt. So brauche ich dann keine anderen Aktivitäten mehr vorzuziehen, weil mich diese Tätigkeit voll erfüllt.


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1 Kommentar zu „So steigerst du deine Selbstmotivation“

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